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Bioregion und Fairtrade-Town

Öko? logisch!

Der Werra-Meißner-Kreis ist seit 2015 Modellregion Ökolandbau, die Stadt Witzenhausen seit 2017 offiziell Biostadt. Doch der Bezug zum Thema hat in Witzenhausen bereits seit Jahrzehnten Tradition.

Vielfach haben sich ehemalige Studierende des Fachbereichs Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel aus Witzenhausen auf ökologische Landwirtschaft spezialisiert und vertreiben ihre Produkte in Hof- oder Bioläden über Kooperativen sowie auf regionalen Wochenmärkten, so dass der Begriff BioRegion im Werratal seine Berechtigung hat. Einige Gastronomiebetriebe nutzen dieses Angebot für ihre Speisekarte und verarbeiten die nachhaltig erzeugten Produkte für die typisch regionale Küche.  Aber nicht nur Bio-Betriebe gingen aus der Uni hervor.

Auch die Universität selbst kann auf eine Vielzahl von Erfolgen zurückblicken. Hierzu zählt z.B. die grüne Biotonne … wer kennt sie nicht?! Aber wussten Sie auch, dass diese in Witzenhausen erfunden wurde? Auch fanden u.a. die heute so beliebten Trockenkirschen, den sogenannten TroKis ihren Ursprung hier. Zwei Studierende verdankt diese Leckerei ihre Popularität, die mit Hilfe der Sonnenwärme entsteht.

Die Ziele der Biostadt Witzenhausen sind die Schaffung ökologischer Lebensräume in der Stadt und auf dem Land, die Ausweitung ökologischer Warenwirtschaft und die Förderung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Allein in Witzenhausen und seinen Ortsteilen gibt es über 60 Betriebe und Initiativen, die sich mit diesen Zielen und ökologischer Land- und Lebensmittelwirtschaft beschäftigen. Von Frühjahr bis Herbst gibt es einmal im Monat einen speziellen Biofeierabendmarkt auf dem Marktplatz. Zur Arbeitsgruppe Biostadt gehören neben der Stadt Witzenhausen und der Pro Witzenhausen GmbH auch Vertreter der Universität, ökologischen Erzeuger, Vermarkter und des Naturstoffgewerbes.

Seit 2013 darf auch die Kirschenstadt den Titel der Fairtrade-Stadt tragen. Witzenhausen erfüllt nachwievor die Anforderungen und konnte diesen Titel bereits zweimal verlängern, im Frühjahr 2015 und 2019. Die Stadt Witzenhausen und das Stadtmarketing arbeitet mit den Akteuren des Weltladens in Witzenhausen seit einigen Jahren Hand in Hand und man ist gemeinsam darum bemüht, die Themen Nachhaltigkeit, Fairtrade und globale Gerechtigkeit in der Stadt noch weiter zu verankern. Aktionen zu den fairen Wochen, Angebote für Schulklassen und Kindergärten, faire Frühstücke, Theateraufführungen und vieles bietet Witzenhausen in diese Richtung.

Zur Arbeitsgruppe Fairtrade Town gehören neben der Stadt Witzenhausen und der Pro Witzenhausen GmbH auch Vertreter des Weltladens, der DITSL GmbH und des Tropengewächshauses, des Handels und der Gastronomie, der Kirchen, des Weltladens, der Schulen in Gertenbach, Neu-Eichenberg und Hundelshausen, sowie des Staatlichen Schulamtes und natürlich Vertreter der lokalen Presse.

Weiterführende Informationen gibt es hier:

www.uni-kassel.de/agrar

www.biostaedte.de

www.fairtrade-towns.de


 

 

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