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Die Kirsche

und ihre Bedeutung

für Witzen­hausen

Die Kirsche im Raum Witzen­hausen

wurde erstmals im Jahr 1573 erwähnt. Somit ist es kaum verwunderlich, dass sich der Anbau des Steinobstes zu einem der wichtigsten Erwerbszweige der Stadt entwickelt hat.

Und zwar schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts! Seitdem erstrahlt die Region jedes Jahr im April/Anfang Mai in einem weißen Blütenmeer. Dieses verleiht Witzenhausen einen Anblick, den es so kein zweites Mal gibt.

Die Kirsch­ernte

auf den zahlreichen Plantagen rings um die Kleinstadt beginnt alljährlich im Juni. In der Region gibt es viele Kirschbauern, welche das rote Steinobst anbieten.

Sobald die unzähligen Bäume von ihrer „Last“ befreit sind, wird das auf einem großen Kirschen- und Altstadtfest gefeiert: Die Kesperkirmes öffnet an jedem zweiten Juli-Wochenende ihre Pforten.

Dieses kulturelle Event steht ganz im Zeichen der roten Frucht. Dabei ist die Krönung der neuen Kirschenkönigin das absolute Highlight. Und von diesen hat die Kesperkirmes in der Tat viele zu bieten.

Die Meister­schaften im Kirsch­stein­spucken

finden jedes Jahr im Witzenhausen statt.
Klein und Groß müssen den Stein aber natürlich nicht unter Wettkampfbedingungen über die Bahn schießen – JEDER ist willkommen, um zu zeigen, aus welchem Stein, pardon: Holz er geschnitzt ist.

Ab jetzt kann auch von zu Hause gespuckt werden, denn die Deutschen Meisterschaften im Kirschsteinspucken als Online-Game sind da! Wählt eine Spielfigur aus und versucht den Kern soweit wie möglich zu spucken.

Kirschenkönigs­haus

Die Witzenhäuser Kirschenkönigin wird seit 1967 gewählt und ist mittlerweile untrennbar mit Witzenhausen verbunden. Als symbolische Repräsentantin der Kirsche, deren Anbau Witzenhausen in der ganzen Republik bekannt macht, vertritt sie ein Jahr lang die Stadt mit ihrem Kirschenkönigshaus.

Gemeinsam mit ihren Kirschenprinzessinnen vertritt sie die Stadt bei über 100 Terminen jährlich im In- und Ausland. Neben den traditionellen Festen vor Ort, von denen das Königshaus nicht mehr wegzudenken ist, folgen sie Einladungen anderer Städte sowie dem Ruf anderer Köngishäuser zu denen sich über die Jahre enge Freundschaften entwickelt haben.

Das Ehrenamt für ein Jahr ist eine tolle Möglichkeit Witzenhausen über die Grenzen Deutschlands hinaus zu präsentieren – aber auch – um seine Persönlichkeit zu entwickeln und unvergessliche Erfahrungen zu sammeln.

Hinweis: Dass das „Thema Kirsche“ nicht nur mit Jux und Tollerei zu tun hat, zeigt Witzenhausens Rolle als Teilstandort der Deutschen Genbank Kirsche. Gemeinsam wird geforscht und u.a. auf den Erhalt von verschiedenen Kirschsorten hingearbeitet. In der Obstbauversuchsanlage im Stadtteil Wendershausen testet man darüber hinaus moderne Formen der Kultivierung. Und das schon seit den 1980er Jahren!